Die Jolle

Der Jeton ist eine sehr schnelle Zweimann-Rennjolle mit Trapez und Spinnaker ähnlich wie ein 470er, Korsar oder 505er, welche sich in den 1970er Jahren sehr schnell am Laacher See, aber auch in Bayern und Berlin seine Anhänger gefunden hat. Die Jolle wurde 1970 von Uwe Mares und Hubert Raudaschl entworfen. Mit 4,95m Länge und 1,82 m Breite, Spinnacker und Trapez überzeugt sie als perfektes Regattaboot genauso wie als sportliches Freizeitboot. Die 15,5 qm Segelfläche plus 16 qm Spinnaker sowie seine flache Schale verleihen ihr optimale Geschwindigkeit auf allen Kurzsen. Der Jeton kommt durch seine flache Bootsform schnell ins Gleiten und ist damit für die Seen in Mitteleuropa optimal geeignet. Das 2-Mann-Boot kann sowohl einhand im Trapez gesegelt werden, was ich es selber gerne tue und verträgt ebenso einen jüngeren 3. und 4. Mitsegler. Gerade im Sommer wird es gerne auch von Familien genutzt, die den Sprung ins kühle Nass mitten auf dem See bevorzugen und anschließend über die niedrige Bordwand wieder sehr leicht ins Boot einsteigen können. Mit über 10 Jollen im Club ist der Jeton eine stark vertretende Klasse im SCLM und bildet damit das Rückgrat für die Gemeinschaft der „Jeton & Friends“.

Meine Jolle „Phönix aus der Asche“, ist aus der so genannten „Berliner Serie“. 1986/87 wurde der Jeton von aktiven Seglern in Eigenarbeit modernisiert und es wurden einige, wenige Boote der „Berliner Serie“ gebaut.

„Phönix aus der Asche“ an ihrem Landliegeplatz.

 

Kurz vor dem Ablegen.

 

Raus, aufs Wasser!

 

Einhand im Trapetz.