Vorbereitung 04

von Franz / am 01.05.2019 / in Allgemein

Wie so viele andere merke ich auch, dass es nicht so einfach ist regelmäßig einen Blog zu schreiben.
Die Dinge passieren, dass heißt aber noch nicht, dass sie aufgeschrieben sind. Auch wenn man es sich vornimmt etwas aufzuschreiben, dann heißt es noch lange nicht, dass man dafür die erforderliche Zeit hat.
Das nächste Zeitfenster, an dem wir was an unserem Boot was machen konnte, war das Osterwochenende. Im Vorfeld hatte ich vom Segelmacher die Nachricht bekommen, dass es ein neues Großsegel gibt und dieses am Karfreitag abgeholt werden kann. Da in den Niederlanden Karfreitag ein regulärer Arbeitstag ist, fuhren wir am Gründonnerstagabend nach Lemmer übernachteten an Bord und holten am folgenden Morgen das Segel bei de Vries ab. Das Segel wurde angeschlagen und diesmal passte es. Vorliek und Achterliek vom Segel haben die richtigen Maße und die Segellatten passen perfekt.


Das neue Großsegel wird angeschlagen

 


Perfekt, es passt!

Über Ostern wollten wir das neue Segel ausprobieren, aber vorher wollten wir noch etwas am Boot werkeln. Insbesondere wollten wir an der Qualität des Wassers aus dem Wassertank tun. Aus diesem Grund haben wir noch einen Wasserfilter einbaut. Den Abend haben wir bei herrlichstem Wetter in Lemmer ausklingen lassen.

Die Wetteraussichten für das Osterwochenende waren perfekt. Wind aus Ost (3-4 Bf), wolkenloser Himmel und Temperaturen bis über 20 Grad. Wir entschieden uns das Wochenende zu nutzen und einen Schlag übers Ijsselmeer nach Medemblik zu machen. Mit achterlichem Wind ging es unter idealen Bedingungen zu unserem Zielhafen. Auf dem Ijsselmeer waren schon viele Jachten unterwegs.


Unter Schmetterling raus aus der Bucht von Lemmer

 

Offenbar waren wir nicht die einzigen, die das Traumwetter genießen wollten. Im Medemblik angekommen, gab es aber noch genügend Liegeplätze im Jachthafen. Abends haben wir dann noch einen herrlichen Spaziergang durch Ort gemacht.


Impressionen aus Medemblik

Am Ostersonntag ging es dann in einem kurz Schlag rüber nach Stavoren und am Ostermontag fuhren wir dann durch die Kanäle zurück nach Lemmer. Der Testfahrt, die wir mit unserem Schiff gemacht hatten, verlief perfekt.
Wir haben noch ein paar Kleinigkeiten festgestellt, die wir noch abstellen wollen. So werden wir noch eine elektrische Bilgenpumpe anschaffen und eine Batterieanzeige für die Starter und Verbraucherbarterien. Jetzt sind es nur noch ein paar Wochen, bis die Reise starten soll. Bis dahin haben wir noch einiges zu tun …..

3 Kommentare

  • Routine entwickeln ist nie einfach. Mit der Zeit wird das Schreiben dann aber immer selbstverständlicher und dann kehrt auch die Regelmäßigkeit ein; also dranbleiben… 🙂

  • Henning says:

    Hallo Franz,

    Euer Blog liest sich super!
    Hatte sich das Problem mit dem nicht anspringenden Motor durch den von Dir geäußerten Verdacht bestätigt (Anschlatpanel, Schalter für Instrumentenanzeige)?
    Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg bei den Vorbereitungen.
    Henning

    • Franz says:

      Hallo Henning,

      vielen lieben Dank für das Feedback, das freut mich!
      Ja, das Problem mit dem Motor….
      Als wir letztes Jahr das Schiff gekauft hatten, war uns eigentlich alles klar gewesen, wie das Schiff gestartet wird.
      Über die Winterzeit hatten wir jedoch einige wesentliche Dinge vergessen und auch die Jungs vom Segelservice, die das Boot über mehrere Jahre in der Wartung hatten,
      konnten sich wohl nicht recht daran erinnen.
      Es reicht nicht aus den Schlüssel in den Anlasser zu stecken und den Motor zu starten.
      Vorher muss, wie bei fast allen Jachten, der Hauptschalter für die Batterie umgelegt werden und, und das es schon etwas ungewöhnlich, am Schaltpanel in der Navigationsecke muss auch noch ein Schalter betätigt werden. Erst dann kommt der Saft zum Motor.
      Ist vielleicht etwas gewöhnungsbedüftig, biete dafür aber einen erhöhten Diebstahlschutz 😉
      Auf jeden Fall wissen wir es jetzt und es funktioniert!
      Franz

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